Schon wieder Bad Peterstal?

Im Juni waren wir schon einmal zu dritt (Bolek mit Frauchen und Herrchen) in Bad Peterstal.

Im August bin ich nun schon wieder mit Bolek in diesem schönen Schwarzwaldort. Wir hätten ja Frauchen gerne mitgenommen, aber die ist schon in Nordrach, einer Schwarzwaldgemeinde, gar nicht weit von unserer Pension entfernt. Sie ist zu einer Reha-Kur in der Winkelwaldklinik.

Winkelwaldklink in Nordrach

Wir haben es so eingerichtet, dass wir sie am Ende unseres Aufenthalts mit nach Hause nehmen können.

Weiterlesen »

Es war ein langer Weg. Nach etwa einem Dreivierteljahr konnte meine Marlies aufatmen, die Therapie war durchgestanden. Darauf mussten wir anstossen …. nein, es gab etwas Besseres als das Anstossen. Wir gönnten uns ein paar freie Tage im Schwarzwald, genauer, in Bad Peterstal. Natürlich nahmen wir unseren kleinen Bolek mit. Bolek und die weiten Wälder des Schwarzwaldes, die Steigungen und die schönen Einkehrmöglichkeiten sind doch sicherlich etwas für unseren jungen Hund.

Die Unterkunft in Bad Peterstal, für die wir uns entschieden hatten, hatte für uns ein Zimmer frei. Auch für den Bolek war Platz. So hatten wir ein paar schöne Tage vor uns.

Haus Herlinde

Bolek in seinem Bettchen

Bad Peterstal liegt etwa 20 Kilometer von Kniebis entfernt. Zum Westweg ist es auch nicht weit. Wir haben uns aber vorgenommen, gleich von der Pension aus die Berge zu erkunden.

Weiterlesen »

man spürt es richtig, der Frühling kommt mit Riesenschritten.
In Goethes Osterspaziergang heißt es:

Aber die Sonne duldet kein Weisses,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Nun, am vergangenen Donnerstag, es war der 12. März, habe ich keine geputzten Menschen gesehen, die Sonne mochte auch noch nicht so richtig aus den Wolken hervor lugen.
Einige Frühjahrsblüher sind aber doch schon da. Jetzt ist auch die Zeit für die Märzenbecher.
Vor zwei Jahren konnte ich die „weißen Teppiche“ im „Großen Lautertal“ und im „Wolfstal“ bestaunen. In diesem Jahr hatte ich mir vorgenommen, im Eselsburger Tal zu wandern. Da sollen etwa 10% des Bestandes von Märzenbechern in Baden-Württemberg zu sehen sein. Das müssen doch, so dachte ich mir, unübersehbare große Flächen sein.

Zum Eselsburger Tal kommt man am schnellsten über die A 7, Ausfahrt Niederstotzingen. Dann fährt man noch ungefähr vier Kilometer in Richtung Herbrechtingen / Aalen.

Ich machte mich auf den Weg. Den Parkplatz an der Dettinger Straße, den ich mir ausgesucht hatte, fand ich auf Anhieb. Der Parkplatz war stark verschmutzt. Das muss offensichtlich von Kraftfahrern verursacht sein, denn Wanderer schleppen keine grßen Plastesäcke in die Natur, um sie da zu entsorgen.
Diese Bemerkung aber nur nebenbei.

Ich ging auf dem Weg in Richtung Falkenstein, allerdings blieb ich auf der Höhe, statt gleich ins Tal zu gehen.

Die Muschel des Jacobswegs ist bis nach Anhausen ein guter Wegweiser.

Die Muschel, Kennzeichen des Jacobswegs, führt uns bis nach Anhausen.

Weiterlesen »

Trotz einiger Hindernisse waren wir auch Anfang des neuen Jahres an der frischen Luft gewesen.
Am 6. Januar schien die Sonne prächtig, die Temperatur war in der Nähe des Gefrierpunktes, das Wetter war wie gemacht für einen kleinen Winterspaziergang.
Unsere Aktivität haben wir mit dem Besuch einer Gaststätte verbunden, wir waren zu Mittag in „Austermann’s Landgaststube“ in Schmiechen, einem Ortsteil Schelklingens im Alb-Donau-Kreis. Diese Gaststätte ist „Biosphären-Gastgeber“, ein Verbund von Hoteliers und Gastronomen im und um das „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“. Hier werden typisch schwäbische Gerichte angeboten.

Austermanns Landgaststätte

Das Essen hat geschmeckt. So gestärkt konnten wir unser Vorhaben, uns an frischer Luft zu bewegen, in die Tat umsetzen.

Weiterlesen »

Immer das gleiche Ritual, naht Weihnachten, denkt man darüber nach, was im zu Ende gehenden Jahr geschah. Auch dieses Jahr ist das allerorten zu sehen und zu hören.

Ich kann ebenfalls eine kleine Bilanz ziehen.
Wie war’s nun, das verflossene Jahr?
Nun, es gab schöne Ereignisse und es gab weniger Schönes. Damit meine ich Dinge, die mich und meine Familie ganz persönlich betreffen.

Wenn ich mal wenig Zeit zum Wandern finde, das gehe ich hier in Gögglingen „meine sechs Kilometer“. Das ist eine kleine Wanderrunde, direkt vor der Haustür beginnend. Ich gehe diese Runde, weil mir ohne Bewegung etwas fehlt. Frische Luft für die Lungen, das Gefühle, etwas für Geist und Körper zu tun, das hat sich bei mir in den letzten Jahren zu einem echten Bedürfnis entwickelt. Deshalb nutze ich auch diese relativ kleine Runde, um in „Bewegung“ zu bleiben.

Postkartenblick auf Gögglingen

Blaubeuren, nur ein paar Kilometer von hier gelegen, ist weltweit durch seinen Blautopf und die damit verbundene Sage von „Der schönen Lau“ bekannt. Eduard Mörike haben wir diese Geschichte zu verdanken.

Weiterlesen »

Am 10. Mai 2013, einen Tag nach Himmelfahrt, musste ich meine Wanderung auf der Saalehorizontale in Neuengönna beenden. Etwas mehr als zwanzig Kilometer fehlten mir, um die Schleife in Jena zu schließen. Am vergangenen Dienstag, dem 11. November 2014, konnte die letzte Strecke des Rundweges gehen.
Der erste Blick am Morgen aus dem Fenster bestätigte den Wetterbericht vom Vortag – Nebel wohin das Auge schaut. Jena liegt in einem Talkessel und ich will auf die Höhe. Da scheint vielleicht doch die Sonne. Außerdem regnet es nicht. Das ist doch für’s Wandern viel wichtiger.

Frohen Mutes ging ich los.

Mein Schwager Siggi brachte mich von Jena zum Ausgangspunkt meiner heutigen Tour nach Neuengönna. An der Kirche war für mich heute Start. Das Gotteshaus war auch in Nebel gehüllt.

Kirche Neuengönna

Auch die Pferde auf der Koppel nahe Neuengönna waren nur schemenhaft zu sehen.

Pferde auf der Koppel im Nebel

Der Weg nach oben war schlammig und rutschig. Aber das war mir immer noch lieber als auf geteerten Wegen zu gehen. Ich hatte gehofft, dass sich doch bald die Sonne zeigt, aber zunächst musst ich durch den Nebel stapfen. Ich versuchte, auch dieser Situation einen Reiz abzugewinnen.

Nebel, Nebel, Nebel

Ich bin nun schon weit oberhalb des Saaletales, aber der Nebel zeigt mir immer noch diese Bilder. Man kann nun schon die Sonne erahnen. Ist das nicht wunderbares Schauspiel? Mir hat es gefallen.

Bald erreichte ich einen Rastplatz am Jägersberg. Der Tisch und die Bank waren noch nass vom Nebel, aber um einen warmen Tee zu trinken und ein belegtes Brot zu essen kam mir der Platz gerade recht, zumal die Sonne sich doch noch gegen den Nebel durchsetzt.

Jägersberg

Die Sonne traut sich auch bald hervor

Bald ist das kleine Dorf Closewitz erreicht. Unterhalb des Dorfes verläuft die Saalehorizontale. Hie fand ich auch eine Bank, die zum Rasten einlud. Ich nahm den Rucksack von den Schultern und machte es mir auch der Bank bequem. Der heiße Tee, den mir meine Schwägerin mit auf den Weg gab, tat mir gut.

Rastplatz bei Closewitz

Das ist das kleine Dorf Closewitz, genauer gesagt, es ist ein „Stadtteil der kreisfreien Stadt Jena“.

Im Herbst 1806 trafen hier auf dem Hochplateau des Landgrafen die Franzosen unter Napoleon auf die Preussen. Napoleons Armee war viel beweglicher und daher den Preussen überlegen.
Als ich das Gelände sah, musste ich doch an die vielen Soldaten denken, die hier gefallen sind. Die Gefallenen werden in Größenordnungen von tausenden gezählt. Unvorstellbar.

Von hier aus bis zum „Napoleonstein“ sind es schätzungsweise etwa 2 Kilometer, vielleicht auch drei.

1806 war hier Napoleon

Wer alles wird schon in diesem Baum gewohnt haben? 🙂 Sicherlich haben hier viele Tiere schon eine Unterkunft gefunden.

Baumhaus für Tiere

Auf der Hochfläche findet man am Rande der Saalehorizontale auch diesen winzigen Tümpel. Er bietet auch ausreichend Wasser für Tiere und Pflanzen.

Eine Idylle

Und immer wieder der Nebel im Saaletal. Es sieht aus wie in einer riesengroßen Waschküche.

Nebel im Saaletal

Die Wegmarkierungen auf der Hochfläche sind kreativ gestaltet.
Übrigens, verlaufen kann man sich auf der Saalehorizontale nicht. Die Ausschilderung ist gut und das Wegsymbol springt einem gewissermaßen direkt ins Auge.

Gewissermaßen am anderen Ende der Hochfläche findet man den Napoleonstein.

Napoleonstein

Vom Napoleonstein ist es gar nicht mehr weit bis zum Landgrafen. Der Aussichtsturm auf dem Landgrafen ist Von April bis November geöffnet, aber leider nur an Wochenenden. Ich kam an einem Dienstag. Zudem hatte auch die Gaststätte auf dem Landgrafen montags und dienstags zu. Nichts zu machen.

Landgraf

Aber in Jena gegenüber der Post, da wartete ein Grillstand mit Thüringer Rostern auf mich. Das wußte ich aber ganz genau.

Nun schlängelte sich der Weg oberhalb des Mühltals am Hang entlang. Zwischen den Bäumen hindurch konnte man nun schon ab und zu einen Blick auf die Saalestadt erhaschen.

Blick auf Jena

Hier können wir auf den „JenTower“ (warum muss es immer englisch sein?) schauen. Die Jenaer nannten das Unihochhaus schon voŕ der Wende einfach „Keksrolle“.

„Keksrolle“

Der Weg am Hang war schön zu gehen.

Ein herrlicher Wanderweg

Der Abstieg endet an der Gaststätte Papiermühle . Von hier aus kann man entlang der „Leutra“ bis zur Goethegalerie wandern.

Entlang des kleinen Baches Leutra kommt man schnell ins Zentrum von Jena

Nahe der Goethegalerie fand ich „meinen Rosterbrater“. Die Wurst hat gut geschmeckt, so, wie eben eine „Thüringer Roster“ schmecken muss.

Ich ging dann ich Richtung „Paradies“ und von da aus zur Siedlung Ringwiese, dem Ziel meiner Wanderung. Etwa 24 Kilometer musst ich an diesem Tag zurück legen, keine ungewöhnlich lange Strecke. Aber die letzten fünf Kilometer auf Asphaltwegen und -strassen durch die Stadt waren etwas anstrengend.

Gleich bin ich an der Ringwiese

Ich bin am Ziel meiner Wanderung angekommen.

Hier ist das Ziel meiner heutigen Wanderung.

Insgesamt war es jedoch eine tolle Tour, auch wenn anfangs der Nebel hinderlich war.

Im Oktober hatte ich wenig Gelegenheit zu wandern, besser gesagt, außer täglich ein paar Kilometer zu Hause war nichts drin.
Ich möchte aber wenigstens ein paar Bilder, im Oktober geknipst, hier zeigen.

Anfang Oktober war der Himmel einmal so schwarz, dass man denken konnte, die Welt gehe unter.

schwarzer Himmel

Diese Katze traf ich unterwegs. Sie hatte keine Angst vor Fremden.

Katze

Wenn ich meine „Runde drehe“, komme ich immer an diesem Kreuz vorbei.

Wegkreuz

Die alte Gögglinger Kirche steht nahe der Donau.

Gögglinger Kirche

Bänke für Wanderer, diese Bilder mag ich

Diese Donaubrücke findet man in Donaustetten auf der Verbindungsstrasse nach Erbach.

Brücke über die Donau

Bilder von Gögglingen

Dieses Bild gefällt mir so gut, dass ich es noch einmal als Einzelbild hier zeige. Es erinnert mich doch an eine Postkarte.

Postkarte

Und das hier ist Lillie. Sie ist zwei- oder dreimal die Woche bei uns zu Gast.

Viele liebe Grüsse
von FriederKaffeetrinkender Smilie

Für den Dienstag, den 19. August, hatte ich mir vorgenommen, eine Tour aus Bruckmanns Wanderführer „Die 40 schönsten Touren – Schwäbische Alb“ zu gehen. Ich suchte mir die Tour Nr. 10 „Auf den Höhen um Geislingen“ aus.

Ich hatte schon bei der Suche des beschriebenen Wanderparkplatzes meine ersten Probleme. Als ich mich so umsah, bemerkte ich einen älteren Herrn, der in seinen Kleingarten gehen wollte. Kleingärtner, war mein Gedanke, kennen sich aus in ihrer Gegend. Deshalb sprach ich ihn an. „Richtung Schnittlingen wollen Sie? Da sind Sie hier ganz falsch.“ Er überlegte einen kurzen Moment und sagt zu mir: „Ich setze mich in mein Auto und Sie fahren mir hinterher. Ich bringe Sie dahin, wo Sie hin wollen.“ Und eh ich mich schon mal bedanken konnte war er los gefahren. Vielleicht einen Kilometer weiter geleitete er mich auf den von mir gesuchten Parkplatz. Ich bedankte mich und wollte noch wissen, wer mich so gut und unkompliziert geführt hatte. Der Mann winkte aber nur ab und sagte noch, es sei schon so gut gewesen.

Weiterlesen »

30. Juli 2014 · 2 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: , , ,

Der Münsterturm.


Ulm hat für den Besucher viel zu bieten. Zuerst fällt jedem das Ulmer Münster ein, es hat den höchsten Kirchturm der Welt. Er ist 161 Meter hoch. 768 Stufen führen bis zu einer Höhe von 141 Metern.
In Ulm gibt es auch die Bundesfestung. Das ist eine Anzahl von Bauwerken. Auf meinem Weg komme ich am Fort „Unterer Kuhberg“ vorbei.
Zu Ulm gehören aber auch einige Stadtteile. In Wiblingen gibt es das weithin bekannte Wiblinger Kloster mit seiner sehenswerten Bibilothek.

Und im Stadtteil Gögglingen gibt es die Gögglinger Störche. Deren Storchennest befindet sich auf dem alten Lehrerhaus. Über die am Nest installierte Kamera kann im wahrsten Sinne des Wortes die gesamte Welt ins Nest „unserer“ Störche schauen.

Ich möchte heute einen Wanderweg vom Münster zu unseren Störchen beschreiben. Zugegeben, das Wandern dauert etwas länger als eine Autofahrt. Dafür sehen wir aber auch das Wiblinger Koster, das Fort „Unterer Kuhberg“, das Industriegebiet Donautal und einiges mehr.

Weiterlesen »

Im April bin auf dem Mittelweg von Pforzheim nach Waldshut gelaufen. In Zwieselberg hatte ich damals übernachtet.

Zwieselberg, ein Stadtteil von Freudenstadt

Zwieselberg ist ein Ortsteil von Freudenstadt, ungefähr sieben oder acht Kilometer entfernt und liegt mitten im Wald. Es ist sehr ruhig in Zwieselberg. Deshalb wollten wir, meine Marlies und ich, in Zwieselberg ein paar Tage Urlaub machen. Die Pension, in der ich im April übernachtet hatte, hatte zur geplanten Zeit für uns ein Zimmer frei.

Weiterlesen »