Schon wieder Bad Peterstal?

Im Juni waren wir schon einmal zu dritt (Bolek mit Frauchen und Herrchen) in Bad Peterstal.

Im August bin ich nun schon wieder mit Bolek in diesem schönen Schwarzwaldort. Wir hätten ja Frauchen gerne mitgenommen, aber die ist schon in Nordrach, einer Schwarzwaldgemeinde, gar nicht weit von unserer Pension entfernt. Sie ist zu einer Reha-Kur in der Winkelwaldklinik.

Winkelwaldklink in Nordrach

Wir haben es so eingerichtet, dass wir sie am Ende unseres Aufenthalts mit nach Hause nehmen können.

Weiterlesen »

„Westwegs“ ist der Titel eines Buches, das ich im September zu meinem Geburtstag geschenkt bekam. Der Autor, Johannes Schweikle, wurde 1960 in Freudenstadt geboren. Er ist also ein „waschechter Schwarzwälder“, der weiß, wovon er schreibt, wenn er uns den Westweg näher bringen will.

Westwegs
Über den Schwarzwald

„Westwegs“ ist erschienen im Verlag Klöpfer&Meyer, ISBN 978-3-86351-113-5 .
In dem Buch geht es nicht um genaue Wegbeschreibungen, Übernachtungsmöglichkeiten u.a., es geht um die Menschen, die im Schwarzwald zu Hause sind.
In einer leichten und lockeren und trotzdem fesselnden Erzählweise bringt uns Johannes Schweikle die Menschen, die im Schwarzwald wohnen und arbeiten, näher. Wir lernen dieses schöne deutsche Mittelgebirge zu lieben.

Viele bekannte Menschen begegnen uns, wenn wir uns zusammen mit dem Autor auf den Westweg begeben. Auf diese Weise erfahren wir z.B. viel Wissenswertes von Wilhelm Hauff, dem wir „Das kalte Herz“ verdanken.

Auch Matthias Erzberger, der Politiker aus Buttenhausen auf der Schwäbischen Alb, hat einen Platz in dem Büchlein gefunden. Erzberger wurde in der Weimarer Republik Finanzminister. 1921 wurde er in Bad Griesbach von Angehörigen einer rechten Organisation ermordet.

Johannes Schweikle spricht auch mit Georg Thoma, dem Nordisch Kombinierten aus Hinterzarten. Thoma erzählt, wie ihn seine Kindheit geprägt hat, wie sie aus ihm einen Menschen gemacht hat, der mit viel Ehrgeiz seine Ziele erreichte, sowohl als Sportler als auch in der Zeit, die nach seiner aktiven Laufbahn kam.

Der Autor stellt uns aber auch viele uns unbekannte Menschen vor. Wir lernen z.B. den Herrn Lehmann, den quirligen Vorsitzenden der Ortsgruppe Hausach des Schwarzwaldvereins kennen.

Wir können einen Gesprächsfetzen einer jungen Australierin aufschnappen, die ihrem Onkel nicht glaubt, als dieser erzählt, dass die Breg der längste Quellfluss der Donau sei.

Nicht zuletzt erfahren wir etwas über die etwas komplizierte Beziehung der Badener zu den Schwaben.

Es geht ganz schnell, da sind wir die Strecke von Pforzheim nach Basel gelaufen und haben dabei auch noch viele interessante Dinge, die es links und rechts des Westweges gibt, erfahren.

Wer das Buch einmal in die Hand genommen hat, wird es erst wieder weglegen, wenn es ausgelesen ist.

Autor des Titelbildes: Johannes Schweikle
Die Genehmigung des Verlags zur Veröffentlichung des Bildes liegt vor.

Ich bin bisher den Westweg im Schwarzwald zweimal gegangen.
Im April 2008 hatte ich mir ein Herz gefaßt, einen Rucksack gepackt, mir Wegbeschreibung und Unterkunftsverzeichnis besorgt und dann losgelaufen. Es war grandios.

Der Karlstein, auf dem Weg von Hausach nach Schonach.

Bilder zu dieser Tour gibt es hier: Westweg 2008 und hier: Westweg

Vor zweieinhalb Jahren bin ich Weg noch einmal komplett gelaufen. Und wieder habe ich mich auf dieser Strecke wohl gefühlt.

Im Vesperstüble Hark habe ich übernachtet,

Bilder dazu gibt es hier im Blog Westweg 2011

Immer wieder habe ich Bilder vom Westweg vor Augen. Ich habe auch wieder richtig toll Lust, die 280 Kilometer noch einmal zu gehen. Im kommenden Frühjahr, so etwa Ende April, wäre für mich die richtige Zeit.
Ich freu mich schon jetzt auf den Schwarzwald.

Der Winter ist vorbei. Vielleicht kommt noch mal eine frostige Nacht, aber alles ist auf Frühling eingestellt. Das sonnige Wetter lädt zum Wandern ein.
Viele möchten sich gern an der frischen Luft bewegen. Aber wo soll man beginnen?
Die Antwort: „Am besten mit dem ersten Schritt vor der eigenen Haustür.“
Wer einmal die Wohnung verlassen hat, um zu wandern, kommt auch voran.

Wer mehr möchte, kann in seiner Umgebung auch schöne Tagestouren unternehmen. Im Internet gibt es Hinweise für jede Gegend.
Wer noch mehr möchte, kann sich auch mal die Fernwanderwege ansehen. Auf dem Internetportal „fernwege.de“ gibt es umfassende Auskunft.

Wanderwege

In Deutschland gibt es viele Qualitätswanderwege


Ich bin schon öfters auf dem Westweg gelaufen. Dieser Kultweg führt quer durch den Schwarzwald von Pforzheim bis nach Basel. Die Strecke ist gut ausgeschildert. Die etwa 280 Kilometer kann man in zwölf Etappen bewältigen.
Den Westweg bin ich zweimal komplett gelaufen. Es ist ein ganz tolles Gefühl, wenn man das Ziel Badener Bahnhof in Basel erreicht hat.
Unterwegs kann man das Murgtal kennen lernen, über die Hornisgrinde gehen, den Feldberg, den Belchen und den Blauen besteigen.

In diesem Jahr möchte ich im April wieder auf Tour gehen. Dieses Mal werde ich im Vogtland auf dem „Vogtlandpanoramaweg“ gehen. Das reizt mich umso mehr, weil Mylau im Vogtland meine Heimatstadt ist.

Die weltberühmte Göltzschtalbrücke bei Mylau wird der Ausgangspunkt sein. Der Weg führt über Greiz, Plauen, Ölsnitz i.V. nach Bad Elster und Bad Brambach. Von da aus geht’s entlang der deutsch-tschechischen Grenze nach Klingenthal.
In Klingenthal kann man auf der „Himmelsleiter“ auf den Aschberg klettern, bevor man über Mühlleithen und Morgenröthe-Rautenkranz zum Göltzschgesprenge kommt. Das Göltzschtal verlassen wir nur noch einmal ganz kurz. Über Eich kommen wir wieder bei früheren Forsthaus zurück

… muss mich geritten haben, als ich auf die Idee kam, ins Badische zu fahren um mit meiner Frau wandern zu gehen. Als ob es auf der Schwäbischen Alb nicht auch lohnenswerte Wanderwege gäbe. Nein, der Westweg mußte es sein. Aber wenn schon der Westweg, warum sind wir erst am Nachmittag losgefahren? Ich fahre doch sonst immer in der Früh.
Die Rechnung lies auch nicht lange auf sich warten. Kaum sind wir auf die Autobahn gefahren, da standen wir auch schon im Stau. Immerhin bewegten wir uns innerhalb einer Stunde vielleicht 30 Kilometer. Das ist doch was, gell. Weiterlesen »

19. August 2011 · 5 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: ,

Da ist es wieder, dieses unbeschreibliche Gefühl vor einer Wanderung. Es kribbelt im Bauch und ich kann es gar nicht mehr erwarten, dass es los geht.

Wir fahren wieder mal in den Schwarzwald. Ich bin verliebt in dieses schöne Wanderparadies. Meine Marlies fährt mit. Sie ist gewillt, diesmal die beiden Etappen zu bewältigen. Wir haben folgendes vor:

Morgen, am 20. August, fahren wir nach Kniebis. In Kniebis übernachten wir. Die Unterkunft liegt in Kniebis/Dorf. Weiterlesen »

Meine Wanderung auf dem Westweg 2011 (Teil 3)

Der neunte Tag

Heute geht’s nach Hinterzarten. Der Ort ist bekannt vom Wintersport. Hinlänglich bekannt sind die Skisprungschanzen. Jedoch schlängelt sich der Westweg wieder an der B 500 entlang. Er führt zwar immer durch den Wald, aber die Fahrzeuge hört man schon. Nun, da hat man auch eine Orientierung, wenn man mal die „Rote Raute“ des Westwegs vermisst. Das geht so bis zum „Süßen Häusle“. Das ist ein Bauernhof mit Zimmer- bzw. Ferienwohnungsvermietung. Die Lage ist günstig, denn unweit vom „Süßen Häusle’“ können Wintersportler Skilifte nutzen. Auch im Sommer kann man von hier aus schöne Wanderungen unternehmen. Gar nicht weit ist die „Weißtannenhöhe“, von der aus man schon einen Vorgeschmack auf den folgenden Tag bekommt, man sieht ganz deutlich den „Feldberg“. An seinen Hängen waren Anfang Mai immer noch Schneefelder zu sehen.
Von nun an geht es bergab bis nach Hinterzarten.

Weiterlesen »

Meine Wanderung auf dem Westweg 2011 (Teil 2)

Der fünfte Tag

 

Heute geht es von Kniebis zum Vesperstüble Hark. Dieser Tagesabschnitt ist mit seinen 16 Kilometern fast etwas zum erholen vom Tag vorher. Der Weg lässt sich schön gehen, zumeist über schattig Wald- und Forstwege. Unterwegs ist kommt man am etwa 200 Meter tiefer gelegenen Glaswaldsee vorbei. Der Blick auf diesen Karsee ist eine Schau. Wer will, kann auch zum diesem See absteigen. Von der Wanderzeit her ist das kein Problem.

Der Harkhof, so wie ihn der Wanderer beim Kommen sieht.

Die Hark gehört zu Oberharmersbach. Sie ist ein Bauernhof am Westweg gelegen. Weit und breit ist kein anderer Hof zu sehen. Von Oberharmersbach führt eine schmale Straße zum Vesperstüble. Diese Straße und der Westweg bringen viele Gäste hierher. Auf dem Harkhof wird fast alles selbst erzeugt. Milch und Milchprodukte sowieso, aber auch das Fleisch und die Wurst, Brot und Honig, Marmelade und was weiß ich noch alles, wird hier selber erzeugt. Weiterlesen »

Meine Wanderung auf dem Westweg 2011 (Teil 1)

Der erste Tag

Nun ist die Wanderung vorbei. Ich habe allerhand neue Eindrücke und einige Bilder mitgebracht.
Ich weiß gar nicht so recht, womit ich beginnen soll.

Die Etappenplanung war nicht schwer. Ich orientierte mich einfach am Etappenplaner des Schwarzwaldvereins. Ich konnte auch ohne Probleme die Unterkünfte für die Übernachtungen buchen.

Mit dem Wetter hatte ich einige Bedenken, war doch schon seit Anfang April fast durchweg Sonnenschein. Mit mir war der Wettergott gnädig, ein einziges Mal hatte es geregnet. Und das war in der Nacht als ich auf dem Harkhof übernachtete.

Nachdem ich schon vor drei Jahren einmal von Pforzheim bis nach Basel gewandert bin, erschienen mit heuer die Berge doch etwas höher und die Anstiege etwas steiler. Aber das lag wohl eher an meiner Verfassung zu Beginn der Tour über die Berge des Schwarzwaldes. Weiterlesen »

Belchenhaus

Am vergangenen Samstag bin ich von meiner Wanderung aud dem Westweg quer durch den Schwarzwald von Pforzheim nach Basel wohlbehalten wieder zu Hause angekommen.

Ich habe einige Bilder und viele neue Eindrücke mitgebracht.

Ich stand auf der Hornisgrinde, auf dem Feldberg, dem Belchen und dem Blauen. Ich saß in der höchstgelegenen Gaststätte Baden-Württembergs und ich habe unterwegs viele nette Leute kennen gelernt.

Die Bilder und meine Eindrücke muss ich noch sortieren. Ganz bestimmt wird dann hier davon noch zu sehen und zu lesen sein.