24. April 2011 · Kommentieren · Kategorien: Wandern · Tags: ,

Westweg

Jaja, ich geh dann mal. Ich geh mal den Westweg im Schwarzwald.

Vor drei Jahren bin ich den Weg von Pforzheim nach Basel schon einmal gegangen.

Mich erwarten 280 Kilometer Wanderweg. Ich geh über die Hornisgrinde, am Mummelsee und an Schonach vorbei nach Hinterzarten.

Der Feldberg, der Belchen und der Blauen sind weitere Schwarzwaldberge auf meiner Tour, bevor ich am 7. Mai in Basel am Badener Bahnhof ankomme.

Der Westweg ist etwas Besonderes. In Pforzheim am Kupferhammer geht´s los. Nach wenigen Kilometern kommt man nach Birkenfeld. Und dann taucht man schon in die Wälder des Nödlichen Schwarzwaldes ein.

Nachdem man das wunderschöne Murgtal bei Forbach hinter sich gelassen hat, ersteigt man den Seekopf und die Badener Höhe, die beiden ersten 1000er auf dem Westweg. Und immer geht es durch die herrlichen Wälder, die sich aber oft für schöne Ausblicke zu den Vogesen und den Alpen öffnen.

Es ist ein ganz tolles Gefühle auf dem Feldberg, dem Höchsten des Schwarzwaldes zu stehen. Aber am nächsten Tag wartet schon mit dem Belchen der Kronprinz. Der Aufstieg ist eine Schau. Wenn dann am gleichen Tag der Blauen hinter mir liegt, ist der Rest des Weges bis nach Basel sozusagen noch „Auslaufen“.

Ich geh also am 26. April in Pforzheim los und werde am 7. Mai in Basel ankommen. Ich freu mich riesig darauf.

29. März 2011 · 6 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: ,

Ja, wie kam es denn, dass ich mich so fürs Wandern interessiere. Diese Frage wird sich der geneigte Leser stellen.

Start am Kupferhammer in Pforzheim

Ich hatte mal das Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ gelesen. Gut zu Fuß war ich schon immer. Aber damals erwachte in mir der Wunsch, einmal eine Wanderung über  mehrere Tage zu machen. Für mich kam aber nicht der Pilgerweg nach  Santiago de Compostela infrage. Weiterlesen »

Fahrscheinkauf für die Anreise zum Westweg nach Pforzheim

Ich kaufe den Fahrschein für die Fahrt nach Pforzheim

Heute war ich in Ulm auf dem Bahnhof. Ich bin doch seit „Menschengedenken“ nicht mehr mit der Bahn gefahren. In diesem Jahr will ich noch einmal den Westweg gehen. Dazu muss ich aber erst von Ulm nach Pforzheim kommen. Mit dem Auto ist das kein Problem, aber ohne Auto bleibt nur der Anreise mit der Eisenbahn. Weiterlesen »

Belchenhaus, die am höchsten gelegene Gaststätte Baden-Württembergs

Belchenhaus

Manch einer mag sich wundern, wieso man aus purer Freude eine Strecke von 280 km wandern kann. Vor vier Jahren dachte ich auch nicht, dass man nur den ersten Schritt machen muss und dann ist man schon eingetaucht in die Faszination des Wanderns.

Nun habe ich mit den Vorbereitungen auf die Westwegwanderung begonnen. Zuerst habe ich mich um die Übernachtungen gekümmert. Einige der Gastgeber meinten, dass sie sich noch an mich erinnern. Na, wenn das so ist, dann muss ich ja vor drei Jahren einen starken Eindruck hinterlassen haben.

Auf jeden Fall werde ich in Dobel wieder im Haus Heidi übernachten. Gern erinnere ich mich auch an die Hochkopfstub´n in Unterstmatt. Das Essen war spitze, das Zimmer sehr gut, was will man mehr.

Jetzt fehlt mir noch die Zusage der Kalten Herberge, die bis zum 11. April Betriebsferien hat.

Eigentlich kann es jetzt losgehen Bis zum 26. April dauert es ja auch keine Ewigkeit.

Fall jemand das Abenteuer Westweg wagen sollte, beim Organisieren von Unterkünften habe ich einige Erfahrung. Ihr könnt mich einfach mal fragen.

22. Februar 2011 · 2 Kommentare · Kategorien: Wandern · Tags: ,

Nachdem ich einmal den Westweg von Pforzheim nach Basel gegangen bin, komme ich nicht mehr von ihm los. Ja, so ist das.

Nun gewinnt mein Vorhaben immer mehr Konturen. Eine Gastgeberliste hatte ich mir schon vor drei Jahren angelegt. Die ist bestimmt noch aktuell, bis auf die Preise.

Jetzt werde ich mal so langsam die Übernachtungen planen. Ende April – Anfang Mai will ich los gehen. Eigentlich beginnt der Westweg in Pforzheim am Kupferhammer. Die ersten Kilometer durch die Stadt sind aber langweilig. Deshalb werde ich in Birkenfeld starten. Von da sind es auch etwa 20 Kilometer bis Dobel.

Vor zwei Jahren hatte ich eine ganz tolle Wanderbekanntschaft. Sie hieß Renate. Wir hatten vereinbart, dass jeder seinen „Stiefel“ wandert. So hielten wir es auch. Manchmal bin ich vorneweg, manchmal sie. Wer trödeln wollte, trödelte.

Von Kniebis nach Hark (es sind nur 16 Kilometer) war sie zeitig losgegangen. Sie wußte, dass ich später starten wollte. Unterwegs fand ich diesen schönen Brief, den ich hier im Bild festgehalten hatte.

Ein Brief lag für mich auf dem Wanderweg

Über diesen kleinen Zettel habe ich mich riesig gefreut. 😀

Infoportal des Westwegs in Dobel

Ende April diesen Jahres ist es wieder soweit. Ich habe mir fest vorgenommen, den Westweg noch einmal zu gehen. Der Weg von Pforzheim nach Basel, quer von Nord nach Süd durch den Schwarzwald, hat für mich etwas Faszinierendes an sich.

Ich bin die 280 Kilometer schon einmal im April 2008 gegangen. Dieses Erlebnis möchte ich mir noch einmal gönnen.

Neben den Beschreibungen auf Fernwege und Schwarzwaldtourismus gibt es hier im  Blog von Fritz Möbus detaillierte Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten am Weg. Fitz Möbus beschreibt hier u.a. die Infoportale, die in Etappenorten des Westweges 2008 aufgestellt wurden. Von Pforzheim kommend ist das Portal in Dobel das erste.

In Dobel wird heuer auch meine erste Übernachtung sein. Die Etappe von Pforzheim nach Dobel ist nicht schwer zu gehen. Auch die zweite nach Forbach hat keine großen Schwierigkeiten. Aber die dritte nach Unterstmatt hat es dann in sich. Da steigt der Westweg zum ersten Mal auf über 1000 Meter.

Bei allen Anstrengungen, die zu erwarten sind, freue ich mich auf den Westweg im Schwarzwald.

In den letzten Tagen war es fast unerträglich heiß.

Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn ich jetzt im Schwarzwald auf dem Westweg unterwegs wäre. Ich habe keine Bedenken. Wenn ich so darüber nachdenke, überkommt mich das Verlangen, noch in diesem Jahr den Westweg zu wandern.

Rote Raute