In der Gesellschaft, nein in der katholischen Kirche wächst die Sorge um den um den seelsorgerischen Nachwuchs. Warum soll der verantwortungsbewußte Kirchenmann enthaltsam leben während die Ungläubigen ihre Lust voll auskosten dürfen.

Nun gibt es, so konnte man in der Südwest Presse unlängst lesen, schon CDU-Politiker die sich dieses unhaltbaren Zustandes in ihrer Kirche annehmen. Sie fordern, den Zölibat zu lockern. Heißt das, ein bissel darf sein. Was ist dann aber „ein bissel“? Appetit holen und trotzdem hungrig bleiben? Oder nur zum Zwecke des Zeugens des priesterlichen Nachwuchses das Verbot mißachten?

Da wäre es doch ehrlicher zu fordern: „Zölibat für alle!„. Dann kann sich auch jeder ausrechnen, wenn wir keinen Papst mehr haben, auch keinen deutschen.

Und diejenigen, die dann doch noch da sind, die dürfen dann wieder als Menschen leben.