Marlies und Frieder berichten auf
dieser HP über die Bewältigung
ihrer Krebserkrankungen sowie
über die
Whipple-OP von Marlies
Das heutige Datum:


Ich hatte im Frühjahr 2002 eine Arbeit in einer Werkzeugbaufima bekommen. Nach der Zeit bei einer Ulmer Zeitarbeitsfirma war das für mich wie ein Sechser im Lotto.
Bei Besuchen bei meinem Hausarzt wurden schon immer erhöhte Leberwerte festgestellt. So auch wieder bei einer Routineuntersuchung im Oktober diesen Jahres. Ich ging am Nachmittag zur Schicht, da stand eine Schwester (heute MTA) unseres Hausarztes vor der Wohnungstür und erklärte meinem Frieder, ich müsse unverzüglich in´s Krankenhaus.
Die Nachricht hat mich ganz schön nervös gemacht. Ich ging am nächsten Morgen zum Hausarzt. Der schickte mich sogleich zu einer MRTP in die Münsinger Albklinik. Der Gastroenterologe konnte nichts finden und überwies mich ins Klinikum am Steinenberg nach Reutlingen. Nun mußte ich schon wieder einen Schlauch schlucken. Man äußerte einen Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs. Das war so das Schlimmste, was mir passieren konnte. Für die weitere Vorgehensweise machte man am nächsten Tag noch eine Sonografie. Die Gänge in der Bauchspeicheldrüse zeigten an, daß sich ein Rückstau gebildet hatte. Die Ursachen dafür konnten aber auch außerhalb des Organs liegen. Schließlich war man sich sicher, daß sich ein Tumor in der Papille gebildet hatte. Die Therapie hieß ... Whipple-OP.
© Hans-Friedrich Büttner
letzte Aktualisierung: 24.07.2007