Der Alb-Donau-Kreis hat in den vergangenen Jahren etwas fürs Wandern getan und die „Eiszeitpfade“ geschaffen. Die Eiszeitpfade sind Rundwanderungen, die bis zu 14 Kilometer lang sind. Sie führen auf die Schwäbische Alb, an der Donau entlang und bieten interessante Einblicke in die Geschichte dieser Region. Insgesamt sind 20 Eiszeitpfade angelegt. Im Internet gibt es zu jedem Angebot eine Beschreibung. Natürlich kann man auch den GPS-Track von dem Link Eiszeitpfade herunterladen, um die Tour individuell zu planen.

Im nun zu Ende gehenden Jahr wollte ich zwei „Pfade“ gehen:

1. die Erbacher Seenrunde und
2. die Iller-Auwald-Tour
Hier zunächst die „Seenrunde“. Die Iller-Auwaldtour werde ich in einem späteren Beitrag beschreiben.

Erbacher Seenrunde

Die Seenrunde ist etwa 10 Kilometer lang, es sind 84 Höhenmeter zu überwinden.
Diese Wanderung wollte ich im Juni 2018 laufen. Leider blieb es beim “Wollen“.
Dazu ein paar Einzelheiten.
An einem schönen Julitag fuhr ich nach Erbach. Laut Beschreibung wollte ich am Bahnhof losgehen. Leider kann man am Bahnhof nur auf Zeitparkplätze mit einer Parkdauer bis zu 90 Minuten parken. Für einen Weg über zehn Kilomter ist das undiskutabel. Parken auf Parkplätzen der Supermärkte ist nur für Kunden erlaubt. Die Parkdauer ist auf diesen Plätzen auch begrenzt.
Die Strecke führt am Friedhof Erbach vorbei. Auf diesem Parkplatz kann man vier Stunden parken. Also verlegte ich den Start auf diesen Parkplatz.

Friedhof Erbach
Am Friedhof in Erbach

Oberhalb und fast parallel der B 311 verläuft der Weg bis nach Donaurieden. Die Seenrunde benutzt auf einer kleinen Strecke auch den Jakobsweg, der von Ulm kommt und über Oberdischingen bis zum Bodensee führt.

Wegweiser
Wegweiser

An der Kapelle „Maria Hilf“ vorbei ist der Weg auch nicht mehr weit bis nach Donaurieden.

Kapelle
Kapelle Maria Hilf

Die Wohnsiedlung, die man in der Slideshow sieht, sind relativ neu. Vor fünf Jahren standen sie noch nicht. Auch der kleine Ort Donaurieden entwickelt sich.

Hier ungefähr haben wir den höchsten Punkt der Seenrunde bereits hinter uns gelassen. Jetzt geht es steil bergab und dann überqueren wir die B311. Die Götter haben eine Fußgängerampel an diese Stelle gestellt. Die Ampel ermöglicht ein gefahrloses überqueren der stark befahrenen Bundesstraße.

B  311
Die Ampel gewährt ein gefahrloses Überqueren der stark befahrenen B 311

Nach der Ampel kommt nach wenigen Metern der Sportplatz von Donaurieden.

Am Wehr wurde gebaut. Es war unmöglich, an dieser Stelle auf die andere Seite des Flusses zu kommen. Dumm war, dass eine andere Möglichkeit nicht vorgesehen war.

Baustelle
Hier an dieser Baustelle endete meine Wanderung

Ich ging also zurück nach Erbach und gelangte über die Schloßstraße an den Parkplatz, auf dem ich mein Auto abgestellt hatte.
Unterwegs konnte ich wenigstens noch Sonnenblumen fotografieren.

Sonnenblume
Sonnenblume

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