Blaubeuren liegt in einem Talkessel. Weithin berühmt ist der Blautopf, der Quelltopf des Flüsschens Blau. Die Blau mündet nach etwa 22 Kilometern in Ulm in die Donau.
Die Berge um Blaubeuren laden alle zum Wandern ein. Kein Wunder, dass es hier zwei Eiszeitpfade des Alb-Donaukreises gibt. Einer dieser Rundwanderungen ist der Eiszeitjägerpfad.

Dieser Wanderweg beginnt am Blaubeurer Bahnhof. Hier gibt es auch eine Möglichkeit, sein Auto abzustellen.

Bahnhof Blaubeuren
Bahnhof Blaubeuren

Vom Bahnhof aus geht man an der B 28 entlang bis zum Tunnel. Kurz vor dem Tunnel führt eine Treppe nach oben.

Über diese Treppe führt der Wanderweg
Über diese Treppe führt der Wanderweg

Man überquert die Tunneleinfahrt und ist nach wenigen Meter im Wald. Der Weg führt moderat bergauf. Auf dem Weg nach oben kommt man an Felsnadeln vorbei. Wegweiser erleichtern die Orientierung.

Felsen und Wegweiser
Auf dem Weg nach oben kommt man Felsen und Wegweisern vorbei

Es macht Spaß zu sehen, wie man an Höhe gewinnt. Auf halben Weg nach oben kommt man an der „Brillenhöhle“ vorbei. Diese Höhle ist nicht ohne Anmeldung zugänglich.

Eingang zur Brillenhöhle
Eingang zur Brillenhöhle

Gar nicht weit von der Brillenhöhle kommt man zu einem Felslabyrinth dessen Attraktion die „Küssende Sau“ ist.

Küssende Sau
Küssende Sau

Bald haben wir den Aufstieg geschafft. Man kann sich an den Wanderschildern orientieren, um zur Ruine Günzelburg zu kommen.

Bank am Waldrand
Jetzt sind wir oben Lädt die Bank noch zum Rasten ein?

Auf der Ruine Günzelburg kann man seine Brotzeit geniessen.

Bank auf der Günzelburg
Bank auf der Günzelburg

Eine schöne Sicht auf das Achtal mit dem Industriegebiet Blaubeuren und auf den Ortsteil Weiler entschädigen für die Mühen des Aufstiegs.

Achtal und OT Weiler
Blick ins Achtal und Blick auf dem Ortsteil Weiler

Von der Günzelburg führt ein Pfad hinunter zum Blaubeurer Ortsteil Weiler.

Nach dem Überqueren der Bundesstraße 492 ist es gar nicht mehr weit bis zum Geißenklösterle. Das Geißenklösterle ist eine Höhle.

Ein Blick zurück
Ein Blick zurück auf das Felsenlabyrinth

Hinten am Berg ist schon das Geisenklösterle zu sehen.

Geisenklösterle
Geisenklösterle

Der gesamte Fels ist geschützt. Betreten oder gar Kletter ist verboten. Nur ein Pfad führt zu der Höhle.

Geisenklösterle
Geisenklösterle
Naturschutz: Betreten und Klettern verboten!
Naturschutz: Betreten und Klettern verboten!

Das Geisenklösterle ist Nistplatz für viele Vogelarten und andere Tiere. Denen sollten wir die Ruhe gönnen und das Verbot gewissenhaft beachten.

Von hier aus besteht auch die Möglichkeit, in Richtung Schelklingen zum „Hohlen Fels“ wandern und diese Höhle zu besuchen.
Der Wanderweg führt jetzt moderat noch oben steigend fast parallel zu B 492. Von hier aus kann man sehr schön ins Tiefental schauen. Der Weg führt zur Sontheimer Höhle.

Blick ins Tiefental
Blick ins Tiefental … Der Weg führt zur Sontheimer Höhle

Nach etwa einem Kilometer kommen wir auf eine Forststraße, die uns in Richtung Schillerstein führt.

Forststraße
Forststraße

Auf der Forststraße lässt es sich gut gehen, bis … Ja, bis dieses Band mich aufhielt.

Hindernis
Hindernis auf dem Weg zum Schillerstein

Zurück gehen kam für mich nicht in Frage. Ich ignorierte das Band. Und über einen wenig begangenen Waldweg kam ich schließlich zur Gaststätte Schillerstein. Kurz vor der Gaststätte kann man durch eine Schneise auf Blaubeuren blicken.

Blick auf Blaubeuren
Blick auf Blaubeuren

Sehr schön erkennt man den Talkessel, in dem der Ort liegt. Hinten, in der Nähe der Kirche, befindet sich der Blautopf, der Quelltopf des kleinen Flüßchens Blau. Hier, so die Sage, soll die „SChöne Lau“ gelebt haben. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Gaststätte Schillerstein
Gaststätte Schillerstein

Von der Gaststätte bringt uns ein Fußweg hinunter nach Blaubeuren zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Nachbemerkung: Vielleicht ist es dem Alb-Donau-Kreis möglich, auf Hindernisse auf den Eiszeitpfaden aufmerksam zu machen. Zweimal hatte ich das Pech, dass nach der Hälfte der Wanderung ein nicht leicht zu überwindendes Hindernis im Weg stand. Bei ersten, der Erbacher Seenrunde, musste ich umkehren, bei der zweiten Tour ignorierte ich eine Warnung. Wenn Bäume gefällt werden, kann da ja sehr gefährlich werden.

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