Zweimal im Jahr fahre ich nach Jena. In der Region gibt es sehr viele Wanderwege, zum Teil auch mit historischem Hintergrund (z.B. die Saalehorizontale und der Novalisweg)
Im April diesen Jahres war ich wieder in der Saalestadt. Ich hatte eine Ferienwohnung in Drackendorf gefunden.
Von meiner Unterkunft bis zur Lobdeburg war es nicht weit.

Die Lobdeburg wurde in der zweiter Hälfte des 12 Jahrhunderts gebaut. Sie wurde nach dem Ort Lobeda benannt. Die Burg hatte verschiedene Besitzer. Anfang des 17. Jahrhunderts begann der Zerfall der Burg. Jetzt gibt es einen Verein (Lobdeburg-Gemeinde e.V.), der sich zusammen mit Denkmalamt Jena um die Burgruine kümmert.

Der Weg bis zur Lobdeburg ist sehr schön zu gehen.
Ich entschiede mich nicht für die bequemste Variante. Auf jeder auch noch so kleinen Wanderung muss es doch einmal bergan gehen. Ich verlasse mein Quartier und gehe etwa 100 Meter auf dem Novalisweg in Richtung Schlöben.

Novalisweg
Wanderwegzeichen des Novalisweges

Kurz vor den „DDR-Garagen“ biege ich nach links ab und gehe über eine Wiese. Der Weg führt bergan.

DDR-Garagen
Am Weg waren auch Garagen zu sehen, die sicherlich noch in der DDR gebaut wurden
nach oben
Bergan über diese Wiese hoch in den Wald. Unten liegt Drackendorf

An einer Kleingartenanlage vorbei geht es weiter nach oben. Ein Mann im Trainingslook überholt mich. Er läuft (nicht geht) den Berg hoch. Leicht und locker verschwindet er im Wald. Die Steigung macht mich auch nicht kaputt, aber hoch laufen trau ich mir nicht zu. Etwa hundert Meter vor „ganz oben“ sehe ich einen Hinweis „Zur Lobdeburg“. Ein Pfad am steilen Hang bringt mich meinem Ziel näher.

Kurz nach eine Biegung lugte die Burg durch die Bäume. Nun nehme ich mir die Zeit für die Burg. Mehr als 800 Jahre hat sie auf mich warten müssen.

Die Lobdeburg
Die Lobdeburg

Die Ruine, die auf dem obigen Bild zu sehen ist, kann man auch betreten. Die beiden folgenden Bilder fotografiere ich im Innern der Burg.

Von der Lobdeburg hat man einen großen Überblick über Jena. Gleich unterhalb der Burg ist die Uniklinik Jena zu sehen. Über der Saale oberhalb des Steinbruchs ist der Cospoth. Mit seiner Antenne ist er leicht auszumachen.

Hier die Uniklinik Jena

Uniklinik Jena
Uniklinik Jena

Und hier der im Hintergrund der Cospoth.

Cospoth
Cospoth

Altlobeda liegt unterhalb der Lobdeburg.
Im Hintergrund die Schornsteine des Heizkraftwerkes Jena.

Altlobeda
Altlobeda

Der höhere der beiden Schornsteine wird zur Zeit abgebaut. Hier findet man Näheres zum Heizkraftwerk Jena

Den Ausblick auf die Kernberge von der Lobdeburg aus finde ich herrlich.

Kernberge
Ausblick auf die Kernberge.

Der Wanderer, der die „Saalehorizontale“ geht, kann sich an dieser Tafel über die kommenden Kilometer informieren.

Infotafel Saalehorizontale
Informationstafel Saalehorizontale

Jetzt habe ich genug auf Jena geschaut und mir so meine Gedanken gemacht. Jetzt geh ich wieder in die Ferienwohnung zurück. Die Kirche von Drackendorf halte ich aber noch fest. Noch ein paar hundert Meter und ich kann erst mal Beine ausstrecken eine Tasse Kaffee geniessen.

Drackendorf
Die Kirche von Drackendorf
Die Ferienwohnung
Die Ferienwohnung

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