In Donaustetten (ein kleiner Ortsteil von Ulm) gibt es an der Donaubrücke eine Möglichkeit, ein Auto abzustellen und zu Fuß auf einem Rad- und Fußweg nach Erbach zu gehen. Es sind dabei keine Steigungen zu überwinden. Er ist also für jedermann gut zu gehen. Es ist eher ein Spaziergang.

Start zum „Spaziergang“

Wir gehen von diesem Parkplatz los. Unser „Bolek“ ist auch dabei. Für ihn gibt es am Wegrand viel zu entdecken.
Beiderseits des Weges liegen mehrere kleine Seen. Diese Seen sind wie gemacht zur Erholung. Kein Wunder, dass hier viele „Seegrundstücke“ privat sind bzw. von Vereinen genutzt werden. Bolek nutzt einen freien Zugang zu einem See, um seinen Durst zu stillen.

An einem See stillt Bolek seinen Durst.
See am Wegrand

Etwa hundert Meter weiter erregt eine kleine strahlende Blume auf einer kleinen Wiese vor einem Bürogebäude unsere Aufmerksamkeit. Das ist doch echt ein „Hingucker“.

Das ist doch ein echter „Hingucker“

Wir gehen auf dem „Großen Wert“ weiter. An dem Hinweisschild „Inselweg“ und „Donauallee“ wenden wir uns nach links. Es dauert gar nicht lang und wir sehen eine Siedlung. Die Häuser sind aneinander gereiht und jedes Grundstück hat einen Zugang zum Wasser. Es sind teils Ferienhäuser, teils Wohnhäuser. Hier fühlt man sich an die Mecklenburger Seenplatte versetzt. Dies Ansicht könnte auch vom „Plauer See“ sein. Wunderbar!

Donauwinkel
Ein Haus an der Donauallee

Die Sonne meint es heute gut mit uns. Sie strahlt prächtig – und setzt unserem Bolek zu. Er lechzt nach Wasser. Endlich findet Frauen eine Stelle, um Boleks Durst stillen zu können.

Auf dem weiteren Weg bietet sich uns ein schöne Blick auf die Erbacher Kirche und auf das Schloß.

Ein Gewitter kündigt sich an.
Erbacher Kirche und Schloß
Ein Gewitter kündigt sich an.

Wir geniessen trotz der „Drohung von oben“ die Sonne und suchen die nächste Gaststätte, den „Schützen“ auf. Schließlich haben wir uns das Mittagessen redlich verdient.

Auf dem Weg zur Gaststätte kommen wir an diesem Feld vorbei. Ich finde die Ansicht faszinierend.

Rapsfeld

Im „Schützen“ schmeckt das Essen sehr gut. Kein Wunder, denn es wachen solche Gesellen über die Qualität.

Im „Schützen“

Der Himmel sah aus, als wolle er jedem Moment eine mittlere Talsperre über uns ausgießen. Das Grollen unterstrich den Ernst unserer Lage. Aber wir kamen trockenen Fußes zum Auto und auch mit dem Auto nach Hause. Erst als ich die Haustür hinter mir schloß, machte der Himmel ernst.
Es war ein schöner Spaziergang. Den Donauwinkel kannten wir bis dahin noch nicht. Jetzt sind wir um eine Erfahrung reicher.

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