Nun bin ich schon einige der „Eiszeitpfade“ im Alb-Donau-Kreis gewandert. Am letzten Wochenende wanderte ich einen weiteren Eiszeitpfad – die Waldmeisterrunde mit Start und Ziel am „Waldfreibad“ in Allmendingen.
Der Startpunkt war leicht zu finden. Auf dem Parkplatz des Bades war reichlich Platz – dank Corona waren alle Freibäder im Land geschlossen.

Parkplatz Waldfreibad

Ich ging die Tour „andersrum“, also entgegengesetzt zu der Richtung, die man auf der Touristikseite des Alb-Donau-Kreises findet.
Ein Blick zurück zeigt mir noch ein paar Häuser von Allmendingen.

Ade, Allmendingen

Zunächst führt mich der befestigte Weg leicht bergan.

… bald im Wald

Am Wegrand erweckt ein Bild, das an einen Baum befestigt war, meine Aufmerksamkeit.

Marienbild

Eine Tafel am Wegrand macht mich auf die Wildbienen aufmerksam,

Info-Tafel zu Wildbienen

wenig später kann ich etwas über „Nisthilfen“ lesen.

Nisthilfenlehrpfad

Die Nisthilfen kann ich aber nicht weiter verfolgen, dann mein Weg biegt leicht nach rechts ab, während der Nisthilfenlehrpfad geradeaus weiter geht.

Kurz nach dem „Nisthilfenlehrpfad“ biegt der Wanderweg leicht nach rechts ab. An der Abzweigung kann man auch gut das Wanderwegzeichen der Eiszeitpfade sehen. Es ist der gelbe schwarzumrandete Ring auf weißem Grund.

Eiszeitpfade (unters Schild)

Wenig später teilt sich der Weg. Der Pfad führt zum „Nägelesfelsen“. Wie man geht ist egal, denn jetzt kommt ein schwieriger Abstieg. Wer hier seine Wanderstöcke dabei hat ist klar im Vorteil.

… dann muss man sich entscheiden, links oder rechts bergab

Der Pfad ist schmal, steinig uns steil. Höllisch aufpassen ist hier die Devise.

… beides verlangt Vorsicht

Vom Nägelesfelsen zurück muss der Weg nach unten in Angriff genommen werde. Es sind auf etwa 200 Meter Länge knapp 80 Höhenmeter zu überwinden.

Nägelesfelsen

Jetzt geht es einige Kilometer in einem Tal entlang, immer leicht ansteigend.

Wanderweg

Schließlich am Waldrand, kurz vor Weilersteußlingen, finde ich einen schönen Rastplatz an einem kleinen Weiher.

Rastplatz nahe Weilersteußlingen

Hier mache ich es mir bequem. Es ist herrlich im Schatten der Bäume zu sitzen. Einige Meter von mir entfernt sitzen drei junge Frauen mit ihren Kindern. Die erfreuen sich an dem Wasser.

Nach einiger Zeit geh ich weiter an einer Wiese vorbei auf das Dorf zu. Die Kirche ist weithin zu sehen. Am Ortseingang konnte ich dann auch die Kirche fotografieren.

Kirche in Weilersteußlingen

Gleich neben meinen gewählten Platz zum Fotografieren nahm eine aus Holz gearbeitete Figur meine Aufmerksamkeit in Anspruch. Ich weiß nicht, ob diese Figur etwas besonders ist.

Ein Mohr am Wegrand

Gleich anschließend an Weilersteußlingen passierte ich den kleinen Ort Emelau. Hier fiel mir diese schöne Birke auf.

Eine bemerkenswerte Birke

Diese „Straßenkeller“ am Wegrand erinnerten mich an einen anderen Urlaubsort, und zwar an Wunsiedel. Da habe ich auch Keller in dieser Art gesehen. Sie haben den Vorteil, dass fast immer die gleiche Temperatur im Innern der Bauwerke ist.

Nach Emelau geht es leicht bergab, bis man einen Wald erreicht. Hier geht weiter auf einer Forststraße nach unten.
Von dieser Forststraße aus kann man den Steinbruch von Schelklingen sehen.

Im Hintergrund der Steinbruch von Schelklingen

Auf Forstwegen bringt uns die Ausschilderung (gelber schwarzumrandeter Ring auf weißem Grund) wieder zum Waldfreibad zurück.
Die knapp 14 Kilometer lange Runde läßt sich schön gehen.

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